Gartenhaus

So schnell geht’s. Vor zwei Wochen noch der wärmste Novembertag seit vielen Jahren, nun schneits eine Woche lang fast ohne Unterbrechung und die Hof-Bank ist ganz ungemütlich geworden. Was einer Bank sonst nicht leicht passiert, auch wenn es rundherum noch so ungemütlich ist. Wie schön es doch wäre, wenn man seine privaten „Spielverluste“ auch durch öffentliche Unterstützung ausgleichen könnte. Da ginge man doch gleich viel mehr Risiko ein, besonders wenn man weiß, dass man hinterher nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

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Täglich gibt es neue Erfolgsmeldungen aus der Wirtschaft – wie soll man da in die richtige melancholische Herbststimmung kommen?
Da kommt die Nachricht, dass der Auftragseingang in der Metallindustrie im Oktober nur um 22% gestiegen ist.
Das ist natürlich ein erschreckendes Anzeichen dafuer, dass die Krise doch noch nicht ausgestanden ist.
Oder liegt es nur an der Verpackung der Nachricht und dem Wort „nur“?
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Nachdem wir aus einem schönen und erholsamen Urlaub wieder zurück sind, zeigt sich der Spätsommer in diesen Tagen von seiner schönsten Seite und schenkt uns noch ein paar warme Tage.

Heute morgen entdeckte ich in unserem Hof ein perfektes Spinnennetz zwischen Blumentopf und Dachrinne. Das zeigt wieder einmal, wie man auch bei sehr geringen Ressourcen (wie groß ist die Spinne?) durch ein gutes Konzept und perfekte Organisation viel erreichen kann. Und wenn das ästhetisch so gelungen ist, freut einen der Erfolg umso mehr.

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In diesem Sinne, denken Sie bei allen Ihren Projekten nicht nur an das sachliche Ergebnis, sondern auch an die Schönheit der Lösung.

im September 2010

Schon fast wieder vergessen ist die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla, die für ein paar Tage den europäischen Flugverkehr lahm gelegt hat. Da merkt man wieder einmal, wie abhängig man vom gewohnten Funktionieren der Infrastruktur ist. Plötzlich muss man gewaltige Strecken mit dem Auto fahren, um vereinbarte Termine einzuhalten. Termine fallen aus, Reiseveranstalter und Fluggesellschaften verlieren Umsätze. Automobilhersteller stellen für Tage die Bänder ab, weil kleine wichtige Komponenten nicht „in time“ eintreffen.

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Auch wenn das Wetter uns inzwischen schon ein paar frühlingshafte Tage beschert hat, das politische Klima ist kälter geworden, seit unser Staat zum Hehler von gestohlenen Daten geworden ist, denn wem kann man es jetzt noch verdenken, wenn er sich im Sinne höherer Werte (die angebliche „Steuergerechtigkeit“) über Gesetze und moralische Verpflichtungen hinweg setzt?

Die Realität der Steuergerechtigkeit bedeutet bei uns, dass wir seit vielen Jahren Mineralölsteuer und Solidaritätszuschlag bezahlen und die einzigen Straßen, die davon gebaut werden, sind Radwege, wobei der Rest der Milliarden irgendwo im Staatshaushalt versackt.

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