Nachdem der Winter in den letzten Wochen ganz Deutschlang im festen/eisigen Griff hatte und nur wir im südlichen Bayern vereinzelte milde Föntage hatten, beginnt sich auch in der öffentlichen Meinung und in der Politik Gedankengut durchzusetzen, das mich frösteln macht.

Der Zweck heiligt die Mittel?

Da kommt einer, der mit kriminellen Methoden in fremde Computer eingedrungen ist, dort vertrauliche Informationen gesammelt hat, und bietet diese Daten den deutschen Behörden zum Kauf an. Und schon hält es die große Mehrheit (z.B. 88% in Bayern 3) für akzeptabel, dass die Steuerbehörden für diese privaten Informationen an den Dieb Millionen zahlen wollen, denn wenn Leute aus ganz Europa ihr Geld auf Schweizer Bankkonten haben, dann können das ja nur Steuerbetrüger sein und „Endlich kann man denen eins auswischen“.

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In den letzten Tagen hat uns das Wetter wieder einmal gezeigt, zu welchen Kapriolen es fähig ist: Am Wochenende eiskalt, zuerst Schneefall, dann traumhafte Wintersonne, am Montag wieder Schnee und am Dienstag Föhn mit 10 Grad.

Genau wie das Wetter war die Wirtschaft im Jahr 2009 von extremen Höhen und Tiefen geprägt, sowohl in der Gesamtbetrachtung als auch für mich persönlich.

Wie man zum Wetter sagt, es gäbe kein gutes oder schlechtes, sondern nur die falsche Kleidung, so gilt ähnliches zur wirtschaftlichen Lage. Auch wenn es gerade schön und wolkenlos ist, so kann doch plötzlich ein Gewitter aufziehen (manchmal sogar aus dem Osten). Deshalb muss man immer für einen überraschenden Wetterumschwung gewappnet sein. Dies sollten wir alle heuer (wieder einmal) begriffen haben und in unseren Entscheidungen zukünftig beherzigen.

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